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Raiffeisenbank eG, Todenbüttel

Kaffeekochen zu Hause

Ohne Maschine, aber mit Stoppuhr

Wenn Sie beim Kaffeekochen mit Waage und Stoppuhr in der Küche stehen und protokollieren, wie der Kaffee schmeckt, ist es so weit: Sie sind ein "Kaffee-Geek". Und Sie sind nicht der einzige.

Regel Nr. 1: Auf Bohnen und Röstung achten

Till Achinger bezeichnet sich selbst als Kaffee-Geek. Seit 2007 betreibt der 27-Jährige den Online-Kaffee-Versandhandel sonntagmorgen.com. Beim Kaffee kommt es für Achinger vor allem auf die Bohne und die Röstung an. Wenn hier die Qualität stimmt, braucht es für die Zubereitung nur eine günstige French Press (Press-Stempelkanne, Bistrokanne).

Regel Nr. 2: Frisch muss er sein

Im Idealfall ist die Röstung keine zwei Wochen her, und Sie haben den Kaffee unmittelbar vor der Zubereitung mit einer Handmühle gemahlen. Für die French Press sollte der Kaffee gröber gemahlen sein als für einen Filter. Viele schwören auf 55 Gramm Kaffee auf einen Liter Wasser. Das Wasser sollte beim Aufbrühen nicht mehr Sprudeln. Wasser in die Bistrokanne und umrühren. Jetzt kommen Stoppuhr und Protokoll ins Spiel.

Regel Nr. 3: Das perfekte Timing

Drei bis fünf Minuten sollten Sie den Kaffee in der Kanne ziehen lassen, bevor Sie den Stempel vorsichtig runterdrücken. Wie lange der Kaffee ziehen sollte, muss jeder selbst herausfinden. Denn das ist Geschmackssache. Was ist die größte Sünde für einen Kaffee-Geek? "Kaffee auf einer Platte warm halten, geht gar nicht", sagt Achinger. Guter Kaffee ist übrigens daran zu erkennen, dass er auch kalt genießbar ist.